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BÄM

Ich hoffe es ist noch nicht zu spät für ein paar gute Vorsätze für 2012? Gut ich hatte es geahnt. Was mich ärgert ist vor allem, dass er es beendet hat, nicht ich. Und mit welcher Leichtigkeit scheinbar. Vielleicht möchte er der arme alleine gelassene Typ sein, der von allen missverstanden wird. Nun bin ich also alleine. Am ersten Januar habe ich mich den ganzen Tag furchtbar einsam gefühlt, es scheint als hätte ich Vorahnungen gehabt. Vorsatz #1 Abnehmen: In die Form meines Lebens kommen, genug mit den Gedanken, dass ich nichts tue, nur um ihm zu gefallen. #2 Haarfarbe behalten. Sie gefällt mir einfach zu gut und ich lass mir die sicher nicht vermiesen. #3 Verdammt viel Spaß haben und gleichzeitig #4 In der Uni richtig reinhauen - wollen doch mal sehen was ich alles kann wenn ich will. Gut, mal sehen wie sich #3 und #4 unter einen Hut bringen lassen, aber das wird schon. Von Vorteil ist es natürlich auch, dass er jetzt vermutlich seltener vorbeikommen wird. Ich muss also nicht den Freundeskreis verlassen. Und ich werde es ihn bereuen lassen, dass er glaubt er braucht mich nicht. Ich hab leider nicht mitgezählt, wie oft er mich zum Weinen gebracht hat, aber dieses Mal war einmal zu viel. Wette mit mir selbst: Wie lang dauert es diesmal bis er wieder kommt? Das letzte Mal hat fast ein Jahr gedauert. Ich glaube, diesmal wird es nicht so lange dauern. Ich tippe mal zwei Monate. Höchstens. Ach ja, und #5 Mich selbst finden. Ich hab jetzt eine Menge Platz in meinem Kopf und meinem Leben. Das müssen Änderungen her...
3.1.12 22:24


Drachen sollen fliegen

Es ist ja nicht mal so, dass ich ihn nie aufgegeben hätte.
Im Gegenteil, ich hab es schon mehr als ein Dutzend Mal getan.

Und mich neu verzettelt.


Jedes Mal wieder sage ich mir selbst: er braucht mich, ich kann ihn nicht alleine lassen, es geht ihm schlecht, ich bin doch nur mit ihm befreundet.
Das geht so weit, dass ich mir denke, dass es nicht schadet wenn ich dies oder jenes tue, ihn spontan besuchen z.B. oder mir seine schlechte Laune gefallen lassen.


Es wäre doch wie als würde ich jemanden treten, der schon am Boden liegt, wenn ich mich jetzt von ihm los sage.
Es wäre doch gemein.



Auch jetzt in diesem Moment denke ich, dass ich doch wirklich nur Freundschaft für ihn empfinde, klar, wie sonst könnte ich die Eifersucht unterdrücken oder eine Woche nicht mit ihm sprechen.

Doch wieso passiert das alles mit so viel Überwindung?
Und wieso ist es dann nicht endlich gut?

Er fragt mich, wieso ich mir die Haare heller gefärbt habe - "weil du weißt, dass ich auf hellblonde stehe?"
Wissen tu ich das schon... Nur war das auch der Grund? Hättest du mich vorher gefragt, hätte ich gesagt, dass das in unserer Familie oft gemacht wird, dass ichs heller freundlicher finde, weil es mehr nach Sommer aussieht.

Aber jedesmal, wenn ich jetzt in den Spiegel schaue, schreit es mir entgegen: Wieso? Hat er Recht?
Oder nicht?



Die Frage die ich ihm und mir gestellt habe -
Entweder ich muss ehrlich zu ihm sein und nicht mehr tagelang auf den Worten, die ich ihm sagen will, herumkauen - oder ihn lassen. Abstand nehmen. Auf Distanz gehen.

Er hat entschieden.
Da war kein langes Überlegen, er sagte, "dann auf jeden Fall ersteres".
Eigentlich logisch, er kann mit meiner Kritik wirklich gut umgehen.
Es berührt ihn nicht so, ihn kümmert die Meinung seiner Zielpersonen. ---
Es selbst zu schreiben macht es schlimmer als es zu hören. Wieder etwas gegen das ich oberflächlich abgestumpft bin.


Aber ich will verdammt sein wenn ich mir alles nur eingebildet habe! Ich bin natürlich manchmal naiv, aber ich weiß einfach, dass da was bei ihm ist, etwas das ihn nicht los lässt, und das ist etwas, was mit mir, mir als Person, als eigenständiges Wesen zu tun hat.

Ich ärgere mich so, das erste Mal in meinem Leben, dass Alkohol eine Lücke in meiner Erinnerung hinterlässt, und dann so etwas wichtiges. Ich weiß dass es wichtig war, ich weiß es, aber ich erinnere mich nicht mehr an seine Worte.

Nur an sein Gesicht, und dass ich auf der Treppe saß, ein Häufchen Elend wohl, von diesem blöden Wodka.
Ich weiß dass das die Situation war, in der er meine Haarfarbe angesprochen hat, ich meine mich auch zu erinnern, dass er sehr lieb zu mir war... Den Gesichtsausdruck, wenn es denn dieser war, hatte ich seit mehr als zwei Jahren nicht mehr gesehen, so ganz und gar nicht hart und abweisend.
Und dann - da hat er irgendwas gesagt. Etwas sehr sehr wichtiges. Danach weiß ich, dass wir über andere Frauen gesprochen haben, aber ...


Genauso seine Frage:
schläfst du heute Nacht bei mir?
Ich hatte das den Tag vorher ihm gegenüber schon in Erwägung gezogen, aber das er nachfragt war ungewöhnlich. Wieso, wollte ich fragen, wünschst du dir das?
Ja, habe ich gesagt, wenn es dir nichts ausmacht.
Chance vertan.

Ich weiß nicht was gewesen wäre, wenn ich alleine bei ihm übernachtet hätte - die anderen beiden hatten sich spontan entscheiden, nicht bei unserem Gastgeber zu schlafen sondern mit zu gehen.

Und ich weiß nicht ob ich mir hätte wünschen sollen, dass sie dort geblieben wären.

Ich hatte mir einen klaren Schnitt gewünscht, wenn er geht um zu studieren, und jetzt bin ich es, die ihn mit allen Mitteln hier festkettet.
Ich habe dieses Bild eines Heißluftballons im Kopf, an den nach und nach viele einzelne Schnüre befestigt werden, um ihn am Boden zu halten. Eine Leine nach der anderen...

Wenn ich eine echte Freundin für ihn sein wollte, wieso helfe ich ihm dann nicht beim Fliegen?

Weil ich Angst habe, dass der Wind ihn an einen Ort treibt, an den ich ihm nicht folgen kann.
2.1.12 19:58


Arschloch

Arschloch.

Man ist mit mir nicht einfach so befreundet. Diejenigen, für die ich echte, aufrichtige Freundschaft empfinde, können sich ihrer ein Leben lang gewiss sein. Doch das heißt auch, dass man mich nicht mit oberflächlichem Gequatsche langweilen sollte.

Für soetwas brauche ich keine Freunde.
Mich nerven genügend Menschen.

Ich brauche Wahrheit.

6.11.11 23:34


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