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Um einen Anfang zu finden...

 

Ich finde keine Schlaf.

Der Grund sind Gedanken, wie so oft,  und diesmal kommen sie nicht zum Verstummen, auch wenn ich sie in den hintersten Teil meines Kopfes verbanne.

Der Gedanke augenutzt worden zu sein, beißt sich immer tiefer in mich hinein.

Es war ein Jahr vergangen seitdem er Schluss gemacht hatte, ziemlich genau sogar. Er müsse reden, sagte er.

Natürlich wieso nicht. Also redete er. Nach dieser Nacht, war ich mir sicher, dass ich mit dem Menschen, der sich mir angetrunken und ganz in Gedanken versunken anvertraut hatte, nichts mehr zu tun haben wollte.
Jedenfalls war ich mir sicher, dass mehr als eine normale Freundschaft, so dass man zwar mal mit eineinander reden konnte, aber dabei eben doch kaum etwas sagte, nicht drin war - denn er verstand überhaupt nicht, was ich auszusetzen hatte, an dem wie er dachte und welche moral er dafür verwendete.

Ich sagte: Ich bin mir ganz sicher, dass ich mir mit dem Menschen, der er geworden war, nichts mehr vorstellen konnte.

Und diese Entdeckung enttäuschte mich zwar auch ein klein wenig, doch hauptsächlich war ich froh, dass ich durch dieses Gespräch von allen Utopien und verschleierten glückseligen Erinnerungen befreit worden war.

Ich war so zornig über seine Bemerkung frühmorgens irgendwo am Rande der zivilisation, nachdem ich ihm mehr als eine Stunde zugehört hatte, seine Dreistigkeit, dass ich leider nicht dazu kam, ihm zu sagen, was ich wirklich dazu dachte.

 

"Würdest du dich nicht für einen anderen Menschen ändern? Für einen besonderen Menschen? Würdest du nicht für ihn abnehmen?"
Nur um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, es ist keinesfalls so dass ich dick bin. Ich habe vllt nicht die Maßen, von denen man so träumt, gut vllt hab ich auch einiges an Hüftspeck, aber dennoch kann man mit meinem Anblick leben denke ich.

Einige werden jetzt sagen, dass ich für ihn hätte abnehmen können, wenn er mir doch scheinbar so wichtig war, dass ich mich mal ein wenig anstrengen soll, so schwer wäre es doch nicht gewesen.

 

Doch mal ehrlich. Ein Jahr, nachdem er es mal hier und mal da versucht hatte, er selbst einige Pfunde leichter geworden war, und dennoch nicht mit sich selbst zufrieden war, nun sollte ich doch bitte schön alles tun um zu einem der Mädchen zu werden, bei denen er abgeblitzt war.

Nachdem ich ihm vorher doch monatelang gut genug gewesen war.

Was mich daran ärgerte war nicht, dass er mir vorwarf, nicht perfekt zu sein, das behaupte ich garantiert nicht. Aber es mir so unverfroren ins Gesicht zu sagen, und Forderungen zu stellen, nachdem er ein Jahr lang nur immer wieder durch Sticheleien einen Bezug zu mir hergestellt hatte - und ich abgesehen davon nichts von ihm hörte.

Tatsache ist, dass er mich im Laufe der letzten drei Monate langsam weich bekommen hat. Natürlich.

Doch einen Grundsatz behalte ich mir vor: Ich ändere mich nicht, nur weil er es wünscht. Und in letzter Zeit bekommt er die Wahrheit von mir zu hören, denn scheinbar reizt ihn das auf eine Art, die weder er noch ich vorraussehen konnten.

Nun, der Tag beginnt fast, und ich sollte wenigsten ein paar Stunden schlafen.

 

Vielleicht hätte ich die Geschichte früher anfangen sollen. Doch mal ehrlich, wer will das schon hören? Es wäre ein irritierende Mischung aus glühender Hingabe und nagenden Zweifeln.
Ich beginne lieber dort, wo ich mir sicher bin, denn zumindest in diesen Momenten war ich mir meiner Meinungen und Gefühle sicher. Das einemal holten die Gefühle den Verstand ein, das andere Mal kühlte klare Vernunft die aufwallende Zuneigung und besänftigten die Sucht nach Nähe.

Ha, mal ehrlich, wer mir erzählt, man spürt nicht, wenn man sich wirklich zu einem Menschen hingezogen fühlt, der hat sowas noch nie gehabt. Das spürst du, und wenns auch nur körperlich ist.  Da gibts keine Zweifel. Zumindest solange, bis der Verstand wieder einsetzt.

 

 

8.10.11 05:20


Let me be

 

It might take years and days, bevor you will see

that I'm here for you and I won't leave

So won't you put your faight and all your trust in me?

Open up your Heart, open up and let me be.

 

Nicht von mir, keinswegs, nur besonders schön und ich habe mich grade daran erinnert. Das ist die Bridge, die Strophen und der Refain passen nicht zu dem was ich sagen will - zu kitschig.

Ich hoffe ihr verzeiht mir, dass ich mit diesem Lied doch sehr rührselig geworden bin.

8.10.11 04:17


Lasst uns beginnen

Das erste was ihr wissen müsst, ist dass ich unglücklich bin. unglücklich verliebt, wie sollte es auch anders sein, und zwar in meinen Ex, natürlich.

Ja mich ödet es auch jetzt schon an.

 

Das ist alles so sehr mainstream, dass ich mich kaum traue darüber zu schreiben... Peinlich genug, dass mein Kopf voller Worte ist, wie kommt es dass ich sie aufschreiben will?

Sagen wir, um zu sortieren. Es ist so viel einfacher einen Überblick über sich selbst zu bekommen, wenn man 15 min Beschäftigung nur mit sich selbst auf einem Stück Papier oder auch einer Blogseite festhält.

Dies hier ist also für mich, hauptsächlich, doch auch für euch, denn vllt sind einige meiner verqueren Lebensweisheiten auch für andere verwirrend, so dass wir gemeinsam den Kopf über uns selbst schütteln können.

 Lasst uns beginnen.

 

4.10.11 22:46


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